‹ Zurück zu den Satire-Charts
Buchcover: Zero Zucker, Zero Hirn
Satire

Zero Zucker, Zero Hirn

Bei Amazon ansehen

* Amazon-Partnerlink

Ein Kassenwart. Eine Zero-Dose. Null Zucker. Und eine Staatskasse, die plötzlich das Nichts für sich entdeckt.

Deutschlands Kassen sind leer, die Sondervermögen haben sich auf wundersame Weise verflüchtigt, und Lars der Kassenwart sucht verzweifelt nach neuen Einnahmen. Dann fällt ihm eine Dose Zero-Cola in die Hände.

Kein Zucker – aber trotzdem besteuerbar.

Für Lars ist das keine Ungerechtigkeit, sondern eine Offenbarung: Wenn man etwas besteuern kann, das nichts enthält, dann lässt sich schließlich auch das Nichts selbst besteuern.

Schon bald zahlen die Bürger für Leitungswasser, Atemluft, Schlaf, Sonnenschein und das Wochenende. Wer sich beschwert, entrichtet Meckersteuer. Wer bei den Nachrichten den Kopf schüttelt, wird automatisch nachveranlagt. Und wer ein Formular ausfüllt, muss zunächst die Formularsteuer für den Antrag auf Formularsteuerbefreiung begleichen.

Bärbel versucht, den Überblick zu behalten. Ministerialrat Dr. Kalkulus verwandelt jeden Irrsinn in eine Verordnung mit vierzig Anlagen. Bernd Schmalz dient als unfreiwilliger Testbürger. Und Fritz der Kanzler ist in Kanada – was vermutlich das Vernünftigste ist, das in diesem Buch geschieht.

Als Lars schließlich auch die Steuer besteuert, stürzt nicht nur seine Tabelle ab.

Eine bitterböse, herrlich überdrehte Satire über Finanzpolitik, Bürokratie und einen Staat, der erst zufrieden ist, wenn selbst vom Nichts nichts mehr übrig bleibt.