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Buchcover: Fritz gegen die Wand
Satire

Fritz gegen die Wand

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Was geschieht, wenn ein Kanzler Kritik nicht widerlegt, sondern einfach die Wand einreißt, hinter der sie wartet? Fritz ist ein Mann der Tat. Diskussionen dauern ihm zu lange, Statistiken sind ihm zu negativ und funktionierende Strukturen stehen grundsätzlich im Weg. Deshalb greift er zum Vorschlaghammer und beginnt mit dem umfassendsten Regierungsumbau der Geschichte – wörtlich. Doch Fritz arbeitet nicht allein. Lars, der Meister des unerschütterlichen Lächelns, verwandelt sinkende Wirtschaftsleistung in spirituelle Befreiung. Für ihn sind Minuszeichen keine Warnung, sondern ein Weg zur inneren Erleuchtung. Annalena trägt ihre moralische Botschaft in die ganze Welt. Als Diplomaten, Bauern und internationale Delegationen nicht angemessen reagieren, wendet sie sich an Pinguine, Satelliten und mögliche außerirdische Lebensformen. Uschi regiert Brüssel mit eiserner Entschlossenheit, einer Panzer-App und einem goldenen Bolzenschneider. Wo andere Menschen ein technisches Problem sehen, erkennt sie eine ausgezeichnete Gelegenheit für weitere Richtlinien. Und Philipp wacht darüber, dass der Zusammenbruch ordnungsgemäß beantragt, geprüft, abgestempelt und in dreifacher Ausfertigung dokumentiert wird. Gemeinsam bilden sie die Große Koalition des totalen Systemkollapses. Während Kraftwerke ausfallen, Staatskonten verschwinden und das Kanzleramt zur windoffenen Ruine wird, feiert die Regierung einen Erfolg nach dem anderen. Der große Blackout gilt als spirituelles Großereignis, der Staatsbankrott als Befreiung und der Verkauf der Republik als letzte große Reform. FRITZ GEGEN DIE WAND ist eine rasante, groteske und bitterböse Satire über politische Selbstüberschätzung, moralische Höhenflüge, grenzenlose Bürokratie und eine Regierung, die noch im völligen Zusammenbruch eine positive Zwischenbilanz präsentiert. Für Leserinnen und Leser, die schwarzen Humor, absurde politische Komik, überzeichnete Figuren und eine ordentliche Portion Verwaltungswahnsinn lieben.