
JENS BESTELLT EIN BABY
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Ein Baby kann man nicht einfach bestellen. Jens versucht es trotzdem. Jens ist überzeugt: Für jedes Problem gibt es einen Berater, eine Arbeitsgruppe und notfalls eine internationale Ausschreibung. Als er gemeinsam mit seinem Mann den Wunsch nach einem Kind verwirklichen möchte, verwandelt sich das private Glück deshalb innerhalb kürzester Zeit in ein politisches Großprojekt. Es folgen: eine strategische Kinderwunschplanung, moralische Grundsätze mit persönlicher Ausnahmeregelung, eine diskrete Reise in die USA, eine mysteriöse Bestellung über zehn Millionen Windeln, ein Unternehmerfreund mit erstaunlichem Geschäftssinn, eine verschwundene elektronische Signatur, eine gigantische, fast vollständig leere Lagerhalle, mehrere Untersuchungsausschüsse, und Kanzler Fritz in einem Zustand dauerhafter Empörung. Während Uschie Sitzungen leitet, Fritz Konsequenzen ankündigt und Hubert jede Krise für ein Geschäftsmodell hält, versucht Jens zu beweisen, dass er mit allem nichts zu tun hat – obwohl Verträge, Passwörter und Rechnungen hartnäckig etwas anderes behaupten. Doch dann wird sein Sohn geboren. Plötzlich zählen keine Umfragewerte, Presseerklärungen oder politischen Narrative mehr. Das Baby verlangt keine Stellungnahme. Es verlangt Aufmerksamkeit. Sofort. „Jens bestellt ein Baby – Operation Windel-Wumms“ ist eine turbulente Polit-Satire über moralische Flexibilität, öffentliche Beschaffung, familiäre Verantwortung und Menschen, die erst dann Prinzipien überdenken, wenn sie selbst davon betroffen sind. Für Leserinnen und Leser, die humorvolle politische Romane, bissige Gesellschaftssatire, absurde Bürokratie und herrlich überzeichnete Figuren lieben. Hinweis: Dieses Buch ist Satire. Sämtliche Figuren, Namen, Handlungen und Institutionen sind frei erfunden oder satirisch verfremdet.