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Buchcover: Jens der Alternativlose
Satire

Jens der Alternativlose

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Er wollte nie etwas. Außer alles.

Jens B. ist kein Visionär, kein Stratege, kein Mann großer Taten. Er ist nur der letzte Übriggebliebene – freundlich, verfügbar und so harmlos wirkend, dass am Ende plötzlich alle glauben, genau so einer müsse Kanzler werden.

In diesen schonungslos heiteren Bekenntnissen erzählt Jens, wie man in der Politik ganz nach oben kommt, ohne je etwas gekonnt zu haben: indem man abwartet, zustimmt, Verantwortung weiterschiebt und im richtigen Moment betroffen ins Bild schaut. Während die Ehrgeizigen, die Klugen und die Aufrichtigen sich gegenseitig zerlegen, bleibt der Leere einfach übrig – und gegen das Leere kommt die Wahrheit nicht an.

Zwischen Koalitionsrunden, Gipfeln, Krisen, Reformen und der ewigen Kunst des Dementis entsteht das Porträt eines Landes, das sich weniger von Überzeugungen regieren lässt als von Verfügbarkeit – und von einer Gottheit namens Umfrage, die jeden Donnerstag entscheidet, wer fallen muss.

Mit dabei:

  • Fritz der Aufrichtige, den seine eigene Ehrlichkeit das Amt kostet
  • Uschi Flinte, die aus jeder Wahrheit drei Schlagzeilen macht
  • die Werkstatt im Keller, in der die Sätze gebaut werden
  • Hummel, der in „berechenbar leere" Männer investiert
  • und das Wort, gegen das es keinen Einwand gibt: alternativlos

Eine bissige politische Satire über Macht ohne Größe, Ehrgeiz ohne Inhalt und einen Kanzler, der nie etwas wollte. Außer alles.

„Verfügbarkeit, Herr Kanzler."