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Buchcover: Kevin hackt die Reichweite
Humor

Kevin hackt die Reichweite

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Ein Sohn. Ein Elektroauto. Ein Softwarefehler. Und plötzlich 4.017 Kilometer Reichweite – bergab. Kevin Schmalz ist neunzehn, technikbegeistert und überzeugt, dass er die Software des Familien-Elektroautos ein kleines bisschen besser versteht als die Leute, die sie gebaut haben. Dann entdeckt er ein Online-Forum voller sogenannter „Reichweiten-Optimierer“. Was mit harmlosen Diagnosedaten beginnt, wird schnell zur Versuchung: ein paar versteckte Werte auslesen, eine Reichweitenberechnung anpassen, ein bisschen mehr Transparenz schaffen. Eigentlich ganz einfach. Bis auf Kevins Handy plötzlich steht: Geschätzte Restreichweite: 4.017 Kilometer. Bergab. Bernd bekommt alte Reichweitenpanik. Sandra ahnt Ärger. Chantal wittert die Podcast-Folge ihres Lebens. Und Kevin stellt fest, dass sich manche Softwarefehler deutlich schwerer rückgängig machen lassen als gedacht. Was folgt, ist eine rasante Reise durch Werkstattchaos, Sicherheitsupdates, virale Aufmerksamkeit, Nachahmer, unangenehme Verantwortung und eine überraschende Karrierechance. Denn ausgerechnet Kevins größter Fehler bringt ihn dorthin, wo er nie erwartet hätte zu landen: in ein professionelles Entwicklungsteam, auf internationale Fachkonferenzen – und schließlich vor die Frage, was technische Neugier eigentlich wert ist, wenn Verantwortung fehlt. „Kevin hackt die Reichweite“ ist eine pointierte Familiensatire über Elektromobilität, Software, Generationenkonflikte, Technikbegeisterung und die wunderbare Fähigkeit des Lebens, aus einem peinlichen Fehler plötzlich eine ziemlich große Zukunft zu machen. Für alle, die schon einmal gedacht haben: Ich ändere nur ganz kurz eine Einstellung.