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Buchcover: Ladekabel-Liebe
Humor

Ladekabel-Liebe

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Ein Mann. Ein Elektroauto. Sieben Lade-Apps. Und eine Steckdose, die am liebsten selbst kündigen würde. Bernd Schmalz will eigentlich nur etwas Gutes tun: elektrisch fahren, Geld sparen und nebenbei ein bisschen die Welt retten. Dann kauft er ein E-Auto. Was im Autohaus noch nach sauberer, leiser Zukunft klingt, verwandelt sich zu Hause innerhalb weniger Tage in ein ausgewachsenes Familienprojekt. Die Wallbox lässt auf sich warten, die alte Steckdose gibt Geräusche von sich, die Sicherung steigt aus – und Bernd entdeckt, dass „einfach laden“ offenbar ein Begriff aus der Werbeabteilung ist. Doch das ist erst der Anfang. Bald kämpft Bernd mit Lade-Apps, Ladekarten, Reichweitenangst, Winterkälte, Versicherungen, Eigentümerversammlungen und öffentlichen Ladesäulen, die vor allem eines zuverlässig können: nicht funktionieren, wenn man sie dringend braucht. Sandra beobachtet das Chaos mit jener Geduld, die nur dreißig Ehejahre erklären können. Chantal wittert Stoff für ihren Podcast. Kevin entwickelt sich zum privaten E-Mobilitätsberater. Und Bernd verbringt schließlich eine Nacht dort, wo kein Familienvater freiwillig Urlaub macht: neben einer Ladesäule auf einem Autobahnrastplatz. Aus Frust wird Erfahrung. Aus Erfahrung wird Gemeinschaft. Und aus einem Ladekabel entsteht eine Beziehung, die zuverlässiger ist als so manche App. „Ladekabel-Liebe“ ist eine rasante Satire über Elektromobilität, Technikversprechen, deutsche Bürokratie, Reichweitenpanik – und eine Familie, die selbst dann zusammenhält, wenn der Akku bei zwei Prozent steht. Für alle, die schon einmal vor einer Ladesäule standen und gedacht haben: Das kann doch jetzt nicht wahr sein.

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