
Bernd fährt Fahrrad
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Ein Mann. Ein Fahrrad. Null Ladezeiten. Und plötzlich steht Bernds gesamtes Mobilitäts-Weltbild auf zwei Rädern. Bernd Schmalz wartet mal wieder an einer besetzten Ladesäule. Vor ihm Autos. Hinter ihm Autos. Neben ihm genervte Fahrer. Und dann fährt ein junger Mann auf einem Fahrrad einfach an allen vorbei. Ohne App. Ohne Ladekarte. Ohne Reichweitenangst. Für Bernd ist klar: Das muss untersucht werden. Was mit einer simplen Probefahrt beginnt, entwickelt sich innerhalb kürzester Zeit zu einer wissenschaftlich begleiteten Fahrradoffensive. Natürlich erstellt Bernd erst einmal eine Bewertungsmatrix. Natürlich werden Modelle, Gewicht, Übersetzung und theoretische Tagesreichweite verglichen. Und natürlich schafft er es schon bei der ersten Testfahrt, seine neu entdeckte Freiheit direkt in einem Blumenbeet zu parken. Doch Bernd gibt nicht auf. Er kauft ein Fahrrad, entdeckt die „Drahtesel von Bad Salzdetfurth“, trainiert ehrgeiziger, als Sandra lieb ist, überschätzt zwischendurch seine Kondition – und fasst schließlich einen Plan, bei dem selbst Kevin kurz nachrechnen muss: Über 800 Kilometer auf dem Elberadweg. Von Tschechien bis Hamburg. Was zunächst Bernds persönliches Abenteuer werden soll, zieht bald die ganze Familie mit hinein. Kevin begleitet die ersten Etappen, Sandra steigt unterwegs ein, Chantal macht daraus natürlich eine Geschichte – und am Ende sitzt Familie Schmalz wieder einmal gemeinsam auf einem Weg, den niemand so geplant hatte. Nur diesmal eben auf zwei Rädern. „Bernd fährt Fahrrad“ ist eine warmherzige, pointierte Satire über neue Leidenschaften, Familienchaos, Selbstüberschätzung, Mobilität und die erstaunliche Erkenntnis, dass Fortschritt manchmal keine App braucht – sondern nur zwei Reifen und jemanden, der tritt. Für alle, die schon einmal gedacht haben: Wie schwer kann Fahrradfahren schon sein?
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