
Sandra beantragt Ruhegeld
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Ein Rentner. Eine Ehefrau am Limit. Ein Antrag auf Ruhegeld. Und eine Stadt, die plötzlich wissen will, wie gefährlich Bernd Schmalz wirklich ist.
Seit Bernd im Ruhestand ist, hat er endlich Zeit.
Zeit für Reparaturen. Zeit für Verbesserungen. Zeit für Dinge, die niemand verbessern wollte.
Sandra dagegen hat seit Bernds Rentenbeginn vor allem eines: mehr Arbeit.
Denn Bernd repariert funktionierende Geräte, baut Haushaltsmaschinen zu Eigenkonstruktionen um und hält jede technische Katastrophe für den Beweis seiner handwerklichen Genialität.
Also zieht Sandra die Konsequenz: Wenn Bernd für seinen Ruhestand Geld bekommt, dann möchte sie bitte auch entschädigt werden – dafür, dass sie ihn täglich überlebt.
Sie beantragt offiziell Ruhegeld wegen häuslicher Schwerstbelastung durch einen technisch übermotivierten Vollzeit-Rentner.
Was als Ehe-Streit beginnt, wird schnell zum Behördenfall.
Ein Inspektor rückt an. Eine Müllanlage rebelliert. Ein Kühlschrank wird zur Orgel. Die Feuerwehr erscheint. Und am Ende muss sogar das Rathaus klären, ob Bernd ein Problem für die Allgemeinheit ist – oder genau der Mann, den die Stadt dringend braucht.
Eine herrlich absurde Satire über Ruhestand, Ehe, Bürokratie, Digitalisierung und die Frage, warum Männer mit Werkzeug niemals wirklich in Rente gehen.
Für alle, die schon einmal mit einem Formular gekämpft, über Technik geflucht oder einen Menschen geliebt haben, der ständig „Ich mach das schnell selbst“ sagt.
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