
Bernd soll wieder ran
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Ein Rentner. Ein Fachkräftemangel. Eine Republik kurz vor dem digitalen Nervenzusammenbruch. Und ausgerechnet Bernd soll es richten.
Bernd Schmalz hat sich seinen Ruhestand hart erarbeitet. Sein Plan ist einfach: Gartenstuhl, Kaffee, Werkzeugschuppen – und möglichst wenig Kontakt mit Apps, Updates oder Menschen, die das Wort „Prozessoptimierung“ benutzen.
Dann kommt Post vom Bundesministerium.
Deutschland fehlen Fachkräfte. Erfahrene Leute sollen zurück in den Beruf. Und plötzlich gilt Bernd nicht mehr als Rentner, sondern als „ehemaliger Leistungsträger mit Reaktivierungspotenzial“.
Also kehrt er zurück ins Küchenstudio von Kalle Röhrig – mit Zollstock, Werkzeugkoffer und einem Forderungskatalog, der jede Personalabteilung in Schockstarre versetzen würde.
Doch Bernd entdeckt schnell: Während Kaffeemaschinen WLAN brauchen, Straßenlaternen mit der Cloud diskutieren und Behörden seine Rentnerexistenz digital überwachen, fehlt überall nur eine einzige Sache:
Jemand, der weiß, wie man etwas repariert.
Schon bald kämpft Bernd nicht mehr nur gegen schiefe Küchenschränke, sondern gegen smarte Heizungen, überforderte Algorithmen, eine hyperaktive Renten-App und eine Stadtverwaltung, die Hildesheim unbedingt „intelligent“ machen will.
Zum Glück hat Bernd einen Schraubenzieher.
Und Sandra, Chantal und Kevin haben längst verstanden: Wenn Bernd wieder arbeitet, wird nicht nur repariert.
Dann wird zurückanalogisiert.
Eine turbulente Satire über Fachkräftemangel, Ruhestand, Digitalisierung, Bürokratie und die vielleicht wichtigste Frage unserer Zeit:
Braucht wirklich alles WLAN?
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