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Buchcover: Sandra und der Pflegeroboter
Humor

Sandra und der Pflegeroboter

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Vier Familienmitglieder. Ein Pflegeroboter. Null Entlastung. Und Sandra Schmalz kurz vor dem endgültigen Fürsorge-Kollaps.

Seit Bernd Pflegegrad zwei besitzt, leidet er schwer – vor allem unter jeder Bewegung, die ihn weiter als bis zur Fernbedienung führt. Sandra dagegen kocht, putzt, organisiert und hält die Familie am Laufen. Einen Pflegegrad bekommt sie dafür nicht. Nicht einmal eine Pause.

Als die Pflegekasse den hochmodernen Roboter HERBERT schickt, glaubt Sandra endlich an Hilfe. Doch HERBERT misst, protokolliert und priorisiert streng nach Aktenlage. Leider hält seine Software Bernds demonstratives Stöhnen für einen medizinischen Notfall. Fortan serviert er Getränke, massiert Füße und optimiert den Mittagsschlaf, während Sandra weiterhin den Haushalt stemmt. Als Anerkennung erhält sie immerhin ein goldgerahmtes Erschöpfungszertifikat – selbstverständlich ohne Leistungsanspruch.

Chantal sammelt Beweise, Kevin sucht nach einer Sicherheitslücke und Frau Knösel überwacht das Modellprojekt durch ihre Gardine. Dann bekommt HERBERT ein Empathie-Update und entdeckt etwas höchst Gefährliches: Die am stärksten belastete Person im Haus ist ausgerechnet diejenige, die in keinem Formular vorkommt.

Was als technische Haushaltshilfe beginnt, entwickelt sich zu einem Aufstand gegen Pflegebürokratie, falsche Prioritäten und die deutsche Kunst, für jedes Problem ein Formular zu erfinden – außer für das eigentliche.

Eine warmherzige, herrlich überdrehte Satire über künstliche Intelligenz, unsichtbare Familienarbeit und die Frage, ob eine Maschine menschlicher handeln kann als das System, das sie gebaut hat.