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Buchcover: Solarstrom für alle
Humor

Solarstrom für alle

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Ein Rentner. Zwanzig Solarmodule. Eine Excel-Tabelle. Und plötzlich hängt halb Niedersachsen an Bernds Stromidee. Nach seiner legendären Wärmepumpen-Wut hat Bernd Schmalz eigentlich gelernt, technische Probleme etwas gelassener anzugehen. Eigentlich. Denn kaum glänzen die neuen Solarmodule auf dem Dach, entdeckt Bernd in der App etwas, das ihn persönlich beleidigt: Für seinen überschüssigen Solarstrom bekommt er viel zu wenig Geld. Die Lösung scheint einfach. Warum den Strom nicht direkt an die Nachbarn verkaufen? Was als spontane Idee beginnt, entwickelt sich schneller als Bernds Excel-Tabelle rechnen kann: Nachbarn wollen mitmachen, Rüdiger warnt vor dem deutschen Energierecht, ein Konkurrent verkauft lieber auf eigene Faust, die Bundesnetzagentur meldet sich – und irgendwann besitzt Bad Salzdetfurth eine echte Energiegenossenschaft. Doch damit fängt der Wahnsinn erst an. Aus einer Straße werden mehrere Genossenschaften. Aus einer Genossenschaft wird ein Dachverband. Ein Ministerium lädt Bernd ein, ein Großkonzern wittert Geschäft, ein Sturm legt die Technik lahm und schließlich interessiert sich halb Deutschland für die „Sonnenteiler“. Sandra versucht währenddessen, ihren Mann daran zu erinnern, dass eine Familie kein Energieversorger ist. Chantal entdeckt eine Geschichte nach der anderen. Kevin baut die Technik, die Bernds Größenwahn überhaupt erst funktionsfähig macht. Und Bernd? Der wollte ursprünglich nur seinen überschüssigen Solarstrom sinnvoll loswerden. Eine sonnige, herrlich überdrehte Satire über Energiewende, Bürokratie, Nachbarschaft, Technikbegeisterung und die deutsche Kunst, aus einer guten Idee erst einmal einen Verein zu machen. Für alle, die schon einmal eine Solaranlage, eine Excel-Tabelle oder einen Nachbarn hatten.

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