
Null Zucker. Volle Steuer
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Vier Familienmitglieder. Eine Zero-Dose. Null Zucker. Und ein Finanzamt, das plötzlich Durst bekommt.
Bernd Schmalz wollte eigentlich nur einkaufen.
Eine Kiste Zero-Getränke, ein bisschen Ruhe und vielleicht noch eine Packung Kekse, die Sandra ihm später sowieso wieder wegnehmen würde. Doch an der Supermarktkasse geschieht das Unfassbare: Auf der Rechnung taucht eine neue Abgabe auf.
Zuckersteuer. Auch auf Zero.
Bernd starrt auf den Bon, als hätte ihm jemand gerade seinen Werkzeugkoffer enteignet. Sandra atmet tief durch. Chantal zückt sofort das Handy. Kevin rechnet nach und stellt fest: Wenn der Staat jetzt schon Nichts besteuert, ist das Geschäftsmodell praktisch unendlich.
Und genau da beginnt der Wahnsinn.
Aus einer einzigen Zero-Dose wird eine nationale Steuerfantasie. Bald diskutieren Behörden über eine Luftnutzungsgebühr, eine Schweigepauschale, eine Schattenabgabe und die erste offizielle Steuer auf leere Versprechen. Während Bernd versucht, den Unterschied zwischen „zuckerfrei“ und „trotzdem steuerpflichtig“ zu verstehen, entdeckt Sandra, dass man mit Formularen Menschen brechen kann, ohne körperliche Gewalt anzuwenden.
Chantal macht aus der Katastrophe viralen Content. Kevin entwickelt ein Abo-Modell für neue Steuern. Und Bernd? Der zieht los, um dem Finanzamt zu erklären, dass man nichts nicht besteuern kann.
Ein schwerer Fehler.
Denn in Deutschland ist nichts unmöglich. Nicht einmal eine Steuer auf nichts.
Eine bitterböse, knallbunte Satire über Bürokratie, politische Logikakrobatik und die Frage, wie viel Staat in eine Zero-Dose passt.