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Buchcover: Der künstliche Schwiegersohn
Humor

Der künstliche Schwiegersohn

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Vier Familienmitglieder. Ein perfekter Mentor. Kein einziger funktionierender Videoanruf. Und Kevin im digitalen Detektivmodus. Chantal will Journalistin werden – und die Mentoring-Plattform NextPress scheint ihr dafür genau den richtigen Profi zu vermitteln: Finn Lindgren ist aufmerksam, klug, jederzeit erreichbar und begeistert von jedem ihrer Texte. Sandra macht sofort einen Schwiegersohn-Witz. Bernd findet den jungen Mann sympathisch. Chantal fühlt sich endlich ernst genommen. Nur Kevin bleibt misstrauisch. Warum sagt Finn jeden Videoanruf ab? Weshalb kennt ihn angeblich niemand bei seiner Zeitung? Und wie schafft er es, rund um die Uhr immer die perfekte Antwort zu schreiben – ohne schlechte Laune, Tippfehler oder Wochenende? Als die Familie Schmalz gemeinsam nachforscht, stößt sie auf ein Experiment, von dem die Betroffenen besser nichts erfahren sollten. Aus einem harmlosen Familienscherz wird eine journalistische Enthüllung – samt Warteschleifen, Kleingedrucktem, fünf beratenden KI-Systemen und einer Nachbarin, die längst von der bevorstehenden Hochzeit berichtet. „Der künstliche Schwiegersohn“ ist eine turbulente Familien- und KI-Satire über digitale Nähe, künstliche Perfektion, echtes Vertrauen und die gefährliche Frage: Wie menschlich muss jemand wirken, damit wir aufhören, genauer hinzusehen? Für alle, die über Familienchaos, moderne Technik und Menschen lachen können, die das Kleingedruckte grundsätzlich erst lesen, wenn bereits die Rechtsabteilung anruft.